Unsere Bürgermeisterkandidatin

Gabriele Übler

Ich bin 1959 in Nürnberg als Älteste von vier Kindern geboren. Im Voralpenland durfte ich schon im Kindergartenalter Zwischenstation am Chiemsee machen. Später wieder in Franken auf dem Land weitergewachsen, war ich früh sehr viel und begeistert auf Wiesen und Bäumen.

Die Schulzeit von 1965 bis 1978 verbrachte ich um und in Bamberg. In der Verantwortung für das sogenannte Tierzimmer und im Leistungskurs Bio-Chemie am Gymnasium deutete sich vielleicht schon das Interesse an Umweltthemen an. Die Leidenschaft für Musik und philosophische Themen wurden hier jedenfalls grundgelegt.

Nach dem Abitur habe ich ein Fachhochschulstudium für die Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Dienstes der Inneren Verwaltung erfolgreich absolviert und wurde damit also auf eine Beamtenlaufbahn vorbereitet.  In diesen Jahren (1978 bis 1981) wurde ich politischer: zum einen meine erste Demonstration 1981 in Bonn gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen, zum anderen das Ringen um gerechte Lebensverhältnisse, die Unterstützung von Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen.

1981 bis 1985 habe ich  im Landratsamt Starnberg in der Bauabteilung gearbeitet und mich dann an die Bayerische Verwaltungsschule versetzen lassen, um von hier aus „in Teilzeit“ Philosophie, Politik und Germanistik studieren zu können. Zugleich habe ich hier in vielen Veränderungsprojekten als Projektleitung oder Mitwirkende gearbeitet, war in die Mitarbeitervertretung bis zur Vorsitzenden gewählt. 1996 habe ich die Gründung einer Beratungsgesellschaft aus der Bayerischen Verwaltungsschule heraus mit initiiert und mich zur Supervisorin und Organisationsentwicklerin weitergebildet. Während dieser Zeit weitere Politisierung und Engagement, z.B. gegen die WAA in Wackersdorf.

1990 bin ich von München nach Dießen umgezogen, wurde Mitglied bei den Grünen und aktiv im Ortsverband. Ich habe Mitte der 90er Jahre die Agenda 21 nach Dießen gebracht und mit etwa vier Arbeitsgruppen an einer ausgeglichenen sozialen, ökologischen und ökonomischen Weiterentwicklung des Ortes gearbeitet.

2000 bin ich nach Nordrhein-Westfalen gezogen und habe ich eine Familie geheiratet (sieben Kinder, ein Pflegekind) und so inzwischen acht angeheiratete Enkelkinder.

Von 2006 bis 2011 bin ich während meines Aufenthalts in Nordrhein-Westfalen in eine Unternehmensberatung gewechselt. 2011 habe ich mich schließlich mit dieser Aufgabe selbständig gemacht, in der Beratung von Non-Profit-Organisationen in allen Fragen des Managements. Damit bringe ich berufliche Erfahrung aus allen drei Sektoren mit: aus dem öffentlichen Dienst, aus der Privatwirtschaft und jetzt als Selbständige.

Seit 2013 bin ich wieder zurück in Dießen, habe seit der Zeit den Ortsverbandsvorsitz bei den Grünen inne, habe die Initiative mobi-LL mitgegründet und hier als zweite Gemeinde am Ammersee-Westufer einen Carsharing-Verein gegründet.  

Gabrieles Programm findest Du hier.